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Worum geht es auf dem Schmerzbarometer?

Nach der Geburt eines Kindes ist die Welt der Eltern mit einem Schlag verändert. Auf eine wunderschöne Weise! Das Barometer steht auf Schönwetter.

Was aber, wenn es zu einer Trennung der Eltern kommt? Das Barometer kann langfristig Schlechtwetter anzeigen.

Das Leben verändert sich wieder schlagartig, nur dass man diesmal sehr hilflos wird, wenn der Ex-Partner den Zugang zum Kind verweigert. Und das ist nicht selten der Fall!

Oder der andere Elternteil will nach der Trennung keinen Kontakt mehr zum eigenen Kind bzw. den Kindern. Auch dieser Schmerz ist unermesslich, wenn das eigene Kind nach Mutter oder Vater fragt, und diese bzw. dieser meidet den Kontakt. Für diesen Fall gibt es ganz am Ende des Anmeldeformulars ein Extra-Feld.

In Österreich gibt es leider kein automatisches Recht der Kinder, nach einer Trennung weiterhin bei beiden Elternteilen zu möglichst gleichen Teilen leben zu dürfen. Es muss ein hauptbetreuender Elternteil festgelegt werden, selbst bei geteiltem Sorgerecht. Als Basis für die Kinderbetreuung dient lediglich ein Kontaktrecht für den nicht hauptbetreuenden Elternteil im Ausmaß von 2 Tagen alle 14 Tage. Alles andere muss zwischen den nicht selten zerstrittenen Eltern vereinbart werden. Dadurch kommt es regelmäßig zu  jahrelangen Streitigkeiten um die Aufteilung der Betreuungszeiten. Und viel zu oft geschieht das Undenkbare: ein Elternteil – zumeist der Vater – wird mit allen Mitteln von den Kindern ferngehalten. Über Wochen, Monate und Jahre. Bis das Kind den entfremdeten Elternteil nicht mehr kennt. Und man ist vollkommen machtlos.

Diese Seite möchte dieses Leid, von dem niemand Notiz nimmt, wenn man nicht selbst betroffen war oder ist, darstellen. In der Dauer der Gesamtzeit aller Betroffenen, in kombinierten Statistiken und auf Landkartendarstellungen. Und mit dem nötigen Respekt vor diesen langen Zeitspannen, in denen Kinder eines ihrer Elternteile nicht sehen und lieb haben dürfen. Dies ist auch ein Appell an alle zerstrittenen Elternteile und an die Gerichte: Ermöglicht bitte den Kindern den Zugang und die Liebe zu Mama und Papa. Die Streitigkeiten auf Paarebene dürfen keinesfalls verhindern, dass Kinder einen Elternteil verlieren. Kinder sind keine Waffen für Rache, Alimente oder das eigene Ego und sie sind schon gar kein Besitz! Weder von einem Elternteil noch vom Staat. Sie sind unsere beschützenswerte Zukunft und das gemeinsame Wunder der Liebe der Eltern. Bitte behandelt Kinder dementsprechend und gebt ihnen das Recht auf beide Elternteile zu möglichst gleichen Teilen, so wie es in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben steht.

Hier kommen Sie direkt zu den Informationen der Anmeldung.

Und hier geht es zu den unterschiedlichen Analysen.

10 Gedanken zu „Willkommen

  1. Es wird endlich Zeit auf die Bedürfnisse und wünsche der wirklich betroffenen einzugehen. Nämlich die Kinder. Wir befinden uns Mut unserem Sohn und unserem Enkelkind mitten in einem doppelresidenz Streit den die Mutter ablehnt aus angst kein Geld mehr zu bekommen. Das Kind sehnt sich nach seinem Vater betont sobald er bei ihm ist nun auf immer und ewig zu bleiben. Sobald er wieder on der Obhut der Mutter ist legt er äußerst aggressives verhalten an den Tag dass die Mutter sofort damit verbindet dass daß Kind beim Vater war. Dass es an ihr liegen könnte kommt weder ihr noch dem Kindergarten noch sonst wem in den Sinn. Wenn nicht bald etwas in diese Richtung geschieht werden wir lauter verhaltensgestörte Jugendliche Um 8 s haben. Es wird viel zu viel Rücksicht wie jetzt in unserem Fall auf die Wünsche und Befindlichkeiten der Mutter genommen. Und das was einem da an Pädagogen unterkommt angefangen vom Jugendamt über der Kindergarten bis hin zu der Richterin grenzt schon an einen Skandal.

  2. Sehr gut geschrieben, wer nicht betroffen ist kann sich das Leid gar nicht vorstellen. Kinder,Väter, Mütter, Großeltern die ganze Familie leidet. Vielleicht wacht die Politik endlich auf und nimmt sich diesem Thema ernsthaft an. Kinder sind unsere Zukunft und sollten so unbelastet wie möglich erwachsen werden.

  3. Meine Kraft ist am Ende.Es ist so ungerecht,die Trauer hat mich zu einem anderen Menschen gemacht! Zerrissen im tausenden Stücken,das ich mir nur ein Ende wünsche.Ein Leben ohne mein Kind,war nie ein Leben,eher die Hölle auf Erden.

  4. Lieber Anonymous! Bitte verzweifel nicht. Es ist unendlich schwierig die Kraft zu behalten und ich halte auch nichts von dem Spruch “die Zeit heilt alle Wunden”. Das ist ziemlicher Bullshit, gerade in Bezug auf die Kinder, die man nicht sehen darf, verursacht jeder weitere Tag noch tiefere Wunden. Du klingst wirklich sehr verzweifelt und ich kenne das. Man will nicht mehr. Hast Du jemanden, an den Du Dich wenden kannst? Es gibt meines Wissens zwei Hotlines, wo man akut Hilfe bekommt – und wenn nur wer zuhört. Bitte gib Bescheid, wenn Du Telefonnummern benötigst, damit Du Dich an wen wenden kannst. Der Verein “Väter ohne Rechte” kann Dir eventuell in Bezug auf das Umgangsrecht helfen, aber vermutlich kennst Du ihn eh. Wenn nicht, in den Links findest Du einen Zugang zu ihrer Seite und all Ihre Informationen. Falls Du sonst eine Hilfe benötigst, gib hier Bescheid, evt. gibt es ja auch andere, die helfen können. Du kannst mir auch direkt ein E-Mail schicken.. . Alles Liebe und nicht aufgeben, Gigi

  5. So wie Anonymus ergeht es leider vielen, auch ich war ein Betroffener. Nur durch guten Seelenbeistand der mir zuhörte und entsprechende Literatur konnte ich meinen Schmerz lindern. Was die Politik angeht spielt die Vogelstraußpolitik – abgesehen davon wollen die ja eh lieber die Ganztagesschule und Betreuung durch sogenannte Pädagogen die oft selber keine Kinder haben aber Kinder erziehen sollen. Wo das hinführt – diese Antwort lasse ich für jeden offen. Anstatt einer verpflichtende Karenz für beide Elternteile sollte die Politik lieber eine verpflichtende Betreuungs/Aufsichtszeit für getrennte Eltern über einen Zeitraum von 8 Monaten einführen, und diese Fördern – dadurch würden viele erkennen dass Alleinerziehen keine einfache Sache ist – aber auch erkennen das 14 Tage ohne
    Kind(ern)und dann 2 Tage Wochenendeelternteil spielen auch nicht das ist was man sich wünscht. Eventuell würde dann auch der andere Elternteil erkennen was es heißt Alimente zu zahlen usw…. .
    Eine Forderung die für alle Beteiligten Sinn machen würde, auch den Kind(ern) zeigt das es bei beiden Seiten einen Alltag gibt.

  6. ich möchte schreiben,nur bin ich vor trauer und ungerechtigkeit gelähmt
    man darf nicht,trotzdem habe ich die Hoffnung verloren.
    Meine Trauer,Sehnsucht,Angst und Verzweiflung unterdrücke ich mit Beruhigungs-
    tabletten,in meiner Hölle der Einsamkeit.

  7. ich lebe nicht mehr wirklich seit mein Sohn weg ist…
    und es ist nicht das ich ihn nicht sehen darf,es ist viel schlimmer,
    was ich sehe,ist das was mir schlaflose nächte bereitet,und ich muss ihn
    davor beschützen und ich weiss nicht mehr wie,wohin, mit wem kann ich reden,
    wem kann ich vertrauen,…jeder TAG OHNE MEINEN SOHN ist Angst Sorge und Trauer

  8. Ich kann mich euch allen nur anschließen. Seit Anfang 2012 ist es kein leben mehr ohne meine Kinder. Es ist nur noch überleben. Angst schmerz Trauer wut Hilflosigkeit. Ein nicht enden wollender Albtraum. Tag für Tag. Nacht für Nacht. Ich bete für uns.

  9. Seit 8 Jahren bin ich in dem System von Jugendamt und Gericht gefangen. Bin Vater von Söhnen im Kleinkindalter. Habe 3 gerichtliche Sachverständigengutachten die die Tragweite der mütterlichen Fehlerziehung mit induziertem Kindeswillen darlegen.

    Trotz gültigem Gerichtsbeschluss setzt sich die Mutter weiter darüber hinweg und verhindert weiter, mit diversen Spitzfindigkeiten, meinen Kontakt mit den Kindern, trotz begleiteter Besuchskontakte im Besuchscafe.

    Deshalb möchte ich den Vorschlag der einstigen, kritisierten Justizministerin Bandion- Ortner aufgreifen. Nämlich, den Einbehalt der Alimentierung, bis der Kontakt des nicht Obsorgehabenden Elternteils, mit dem Kind stattfindet.

    Dies wäre meines Erachtens eine Lösung, bei der die Gerichte und Jugendämter entlastet wären. Der Obsorgehabende Elternteil der die Kinder als soziale Grundsicherung erachtet, wie in meinem Fall zur Einsicht bringen würde.
    Finanzielle Entbehrung war immer schon ein Friedensschlichter.

    Jedoch, solange diese Themen in den Händen von Emanzen, mit realitätsfernen Gedankengut Entscheidungen treffen, werden Väter weiter mit ihrem Schmerz alleine sein.
    Solange es, zur Kastration zugeführte Politiker gibt, wird GLEICHBERECHTIGUNG
    nur FRAUEN zugestanden.

    Mein Rat, dran bleiben und nicht aufgeben, denn nur gemeinsam sind wir eine Stimme.

  10. Die meisten, die von diesem Unrecht betroffen sind, leiden vermutlich an der sogenannten “posttraumatischer Verbitterungsstörung”, die letztendlich in Burnout führen oder noch schlimmer enden kann.

    “Die „Posttraumatische Verbitterungsstörung (Posttraumatic Embitterment Disorder=PTED)“, die nach einschneidenden, wenn auch nicht außergewöhnlichen Lebensereignissen auftreten kann, die psychologisch eine Kränkung und Verletzung zentraler Grundannahmen darstellen und die …. mit schwerer Beeinträchtigung der sozialen Anpassung, Lebensführung und Lebensqualität einhergehen.” http://www.ptk-saar.de/pdf/Vortrag-Linden-Zusammenfassung-Endversion.pdf

    Eine zentrale Grundannahme der Elternteile, die vom Umgang mit ihren Kindern ausgeschlossen werden, war, dass sie vom vermeintlichen Rechtstaat als Elternteile geschützt werden.

    Ich glaube, dass nur dann, wenn alle Betroffenen sich beim Arzt langfristig krankschreiben lassen und Kuren und Rehabilitationsmassnahmen massiv verschrieben werden, nur dann wird es auch dem letzten Deppen in dieser gleichgültigen Gesellschaft klar, dass die Scheidungsfamilien einigen Wenigen als Schlachtvieh dient.

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